Differenzverträge (Contracts for Difference, CfD) sind ein Instrument zur Absicherung von Preisrisiken: Es wird ein fester Referenzpreis vereinbart, während das zugrunde liegende Gut weiter am Markt gehandelt wird. Der Beitrag zeigt, wie CfD in der Energiewirtschaft eingesetzt werden, um Erlöse zu stabilisieren, und wie Carbon Contracts for Difference (CCfD) Investitionen in klimafreundliche Industrieprozesse über einen abgesicherten CO₂-Preis planbarer machen. Neben den Chancen wie weniger CO₂-Preisunsicherheit, bessere Finanzierbarkeit kapitalintensiver Umstellungen und höhere Glaubwürdigkeit der Klimapolitik werden zentrale Risiken wie Fehlanreize, begrenzte Skalierbarkeit und Hürden für KMU diskutiert. Abschließend ordnet der Beitrag die aktuellen deutschen CO₂-Differenzverträge/Klimaschutzverträge ein und skizziert, welche Angebote Unternehmen derzeit nutzen können