Die deutsche Wirtschaft hat das Potenzial, das nächste Kapitel der Industrialisierung aktiv mitzugestalten. Zwar geraten durch geopolitische Umbrüche, fossile Abhängigkeiten und globale industrielle Überkapazitäten etablierte Geschäftsmodelle in Kernbranchen unter Druck - von der Automobil - über die Chemieindustrie bis zum Maschinenbau. Besinnt sich die deutsche Industrie jedoch auf ihre historische Innovationskraft, können Clean-, Elektrifizierungs- und Klimatechnologien zum Motor für moderne industrielle Wertschöpfung werden. Das erschließt nicht nur neue Wachstumsmärkte, sondern macht den Standort auch unabhängig von fossilen Importen und langfristig resilient. Damit diese Chancen Wirklichkeit werden, bedarf es einer Industriepolitik, die dem veränderten globalen Wettbewerbsumfeld gerecht wird und die mit strategischer Klarheit Planungssicherheit und Investitionen in Zukunftstechnologien ermöglicht. Nur so lassen sich bestehende Stärken ausbauen und die klimaneutrale Transformation in einen echten Wettbewerbsvorteil verwandeln.
- Doch wie gelingt dieser Aufbruch?
- Wie lässt sich der industrielle Kern Deutschlands für die Zukunft erneuern?
- Welche Faktoren entscheiden über Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Resilienz?
- Und wie ebnet eine moderne, sektorspezifische Industriepolitik den Weg in diesen Aufbruch?
Im Anschluss an seine Keynote diskutieren wir diese Fragen mit Michael Hüther, Direktor des IW,
- Julia Bläsius, Direktorin Deutschland, Agora Energiewende
- Nathalie Martin-Hübner, Vice President Governmental and Stakeholder Affairs, Robert Bosch GmbH
- Elisabeth Winkelmeier-Becker, Mitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Vorsitzende des Parlamentarischen Beirates für nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen.
Auf dem anschließenden Networking-Empfang haben Sie die Möglichkeit, mit uns und den anderen Gästen in direkten Austausch zu treten.
Agora Energiewende und das Institut der deutschen Wirtschaft laden Sie herzlich ein, mit uns die Komplexität des Wandels strukturieren und eine Handlungsperspektive für den Industriestandort Deutschland entwickeln.